GRUNEWALD-VILLA
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Wernerstraße 19
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Aufnahme/Indikationen:
• Abhängigkeitssyndrom durch psychotrope
Substanzen (nach ICD 10)
• Auch Doppeldiagnosen wie Persön-lichkeitsstörungen, Angststörungen
und Depressionen
• Männer und Frauen ab 17 Jahren
Behandlungsplätze:
37
Behandlungsziele:
Selbstbestimmtes Leben ohne Drogen, (Wieder-) Herstellung der Erwerbsfähigkeit, Fähigkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung ohne Drogen
Behandlungsdauer:
Individuelle Therapieplanung mit maximal 6 Monaten Entwöhnungsbehandlung und anschließender viermonatiger Adaptionsphase. Kürzere Therapiezeiten und Auffangbehandlungen sind möglich bei Vorliegen eines stabilen sozialen Umfeldes sowie Therapievorerfahrung.
Psychotherapie:
Integratives Therapiekonzept, das Ansätze aus tiefenpsychologisch
fundierter Therapie, Psychoanalyse, kognitiver Therapie, Gesprächspsychotherapie,
Gestalttherapie, systemischer Therapie und Psychodrama verbindet. Einzel-
und Gruppentherapie, indikative Gruppen, Ergo- und Arbeitstherapie.
Ergänzend: Paarbehandlung, therapeutisches Reiten.
Therapiestruktur:
Orientierungsphase, intensivtherapeutische Phase und Adaptionsphase. Vorgespräche sind möglich.
Im Verbund arbeitende Einrichtungen:
Drogentherapie-Zentrum Berlin:
• Countdown (Entgiftung)
• Übergangseinrichtung
• Kurzzeittherapie
• Nachsorge
• Ambulante Therapie
Leitung:
Christoph Ickert (Dipl. Soz. Päd.)
Ärztlicher Leiter:
René de la Chaux, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Zusatzbezeichnung Sozialmedizin
Information für Therapieinteressierte:
Telefon: + 49 (0) 30 89505068
Beate Nierentz–Rüther, Kerstin Preuß
Federführender Leistungsträger:
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
Aus dem Konzept der Grunewald-Villa:
„Wir arbeiten mit einem integrativen Therapieansatz
auf tiefenpsychologischer Grundlage. Ansätze aus tiefenpsychologisch
fundierter Therapie, Psychoanalyse, kognitiver Therapie, Verhaltenstherapie,
Gesprächspsychotherapie, Gestalttherapie, systemischer Therapie und
Psychodrama werden kombiniert angewendet, um ein differenziertes, individuelles
Hilfsangebot machen zu können.
So stellen Konsumentinnen und Konsumenten von so genannten Partydrogen
im Zusammenhang mit der Techno- und Housemusik eine relativ neue Gruppe
mit zum Teil speziellen Konsummustern und anderen subkulturspezifischen
Verhaltensweisen dar. Das Angebot der Grunewald-Villa ist auf die jeweils
besonderen Bedürfnisse, Szenen und Erfahrungshintergründe sowohl
der ‚älteren‘ als auch dieser eher jüngeren Klienten
abgestimmt.
Wir vertreten einen lösungsorientierten Ansatz, der an den momentanen
Entwicklungsstand der Patientinnen und Patienten anknüpft und ihre
Ressourcen und Fähigkeiten in den Fokus der Therapie rückt. Während
der Behandlung sollte eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen
Lebens- und Suchtgeschichte, der Aufbau von Verhaltensalternativen zum Drogenkonsum
und eine realistische soziale und berufliche Zukunftsplanung erfolgen.“

