Aufnahme/Indikationen:
Aufnahmekriterien:
Vorstellung, Arzt- und Sozialbericht, Kostenzusage, Freiwilligkeit.
Behandlungsplätze:
28 im Stammhaus, sechs in einer Außenwohngemeinschaft im Stadtgebiet.
Behandlungsdauer:
Mindestens ein Jahr, abhängig von individuellen Erfordernissen, von unserer Seite nach oben offen.
Behandlungsziele:
Entwicklung einer zufriedenen Abstinenz und Erwerb einer sinnvollen Perspektive innerhalb oder außerhalb der Einrichtung.
Therapiekonzept:
Psychosoziale alltagsorientierte und medizinische Versorgung zur Behandlung suchtspezifischer Erscheinungsbilder sowie Folge- und Begleiterscheinungen in körperlicher, sozialer und psychischer Hinsicht.
Therapiestruktur:
Soziotherapie im Setting einer Therapeutischen Gemeinschaft. Arbeitstherapie mit Alltagsorientierung, Sport-, Freizeit- und Kunsttherapie, Gesprächstherapie in Gruppen- und Einzelarbeit.
Kosten- und Leistungsträger:
Überörtliche Sozialhilfeträger, Selbstzahler.
Federführender Leistungsträger:
Bezirk Niederbayern
Qualitätsmanagement:
Mitglied im Qualitätszirkel der soziotherapeutischen Einrichtungen.
Betreutes Wohnen:
4 Plätze Betreutes Einzelwohnen
4 Plätze in einer Therapeutischen Wohngemeinschaft
Leitung:
Manfred Forstner, Dipl.-Päd. (Univ.),
Tel. +49 (0) 9951 599982
Information und Aufnahme:
Frau Karola Burger, Dipl.Soz.Päd.(FH)
Frau Karin Berger, Dipl.Soz.Päd.(FH)
Tel. +49 (0) 9951 2578
Aus dem Konzept von Schloss Tannegg:
Therapeutisches Grundverständnis
„Grundlage unseres Konzeptes ist die weit gehende Verwirklichung der Prinzipien der Therapeutischen Gemeinschaft mit einem Höchstmaß an Selbsthilfe, Selbstkontrolle, Übernahme von Verantwortung und Förderung von Eigeninitiative. Dabei ist sicherzustellen, dass die Bewohner nicht überfordert werden und auf ihre individuellen Stärken, Fähigkeiten und ihr Leistungsvermögen Rücksicht genommen wird. Die Mitarbeiter übernehmen im Sinne einer zu stärkenden Eigenverantwortung der Bewohner stützende und motivierende Funktion. Als tagesstrukturierende Aufgaben werden alle Tätigkeiten zur Alltagsbewältigung der Gemeinschaft angeboten. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten, in Werkstätten oder im Garten- und Tierhaltungsbereich tätig zu werden. Mit ihrer ausgeprägten Handlungsorientierung bietet sich die Therapeutische Gemeinschaft gerade bei chronisch und zum Teil hirnorganisch beeinträchtigten Suchtkranken an. Zum einen wird ein weiteres Abgleiten in eine passive Versorgungshaltung verhindert. Zum anderen kann neues Selbstwertgefühl wachsen, wenn etwa handwerkliche und überschaubare Arbeiten von Bewohnern erfolgreich abgeschlossen werden können.
Die persönliche Wertschätzung und Achtung jedes Bewohners steht dabei an oberster Stelle eines therapeutischen Prozesses, dessen Ziel eine ganzheitliche Stärkung und Förderung der Persönlichkeit unter besonderer Beachtung seiner abhängigmachenden Anteile ist. Ausgehend von Lebenssituationen, in denen sich die Bewohner nur allzu oft selbst als gescheitert und minderwertig erlebt haben, sollen sie ermutigt werden, wieder Vertrauen in eigene Fähigkeiten zu gewinnen und im Zusammenleben mit anderen auch wieder ein Sinn- und Wertesystem zu entwickeln.
Zusammenfassend lässt sich der von uns angestrebte therapeutische Prozess als soziales Lernen in einem lebensnahen und realitätsorientierten Handlungsfeld bezeichnen, in dem der Grundsatz gilt: So viel Hilfe wie nötig, so wenig Hilfe wie möglich.
Klosterweg 1 • 83629 Weyarn
Tel.: +49(0)8020 906-0 • Fax: +49(0)8020 906-302
Stellenangebote
Open, Göttingen
Hauptgeschäftsstelle, Weyarn
Hauptgeschäftsstelle, Weyarn
Meldungen
30.04.12
Matthias Pullem Haus
30.04.12
Katharinenstift, Freiburg
Termine
15. April - 11. Mai
20. Mai
Villa unter den Linden, Frankfurt