Außenwohngruppe
Gerichtstraße 13
59762 Altena
+49 (0) 2352 338634
+49 (0) 2352 22-974
Aufnahme/Indikationen:
Chronisch mehrfachgeschädigte alkohol- und /oder medikamentenabhängige Frauen und Männer. Keine Pflegefälle. Eingliederungshilfe für den stationären Bereich nach SGB XII.
Behandlungsplätze:
28 vollstationär
Außenwohngruppe:
fünf Plätze
Behandlungsziele:
Ein abstinentes Leben führen und Konflikte konstruktiv lösen zu können. Wiedererlangen der Alltagsfähigkeiten und sozialen Kompetenzen, mit dem Ziel der Re-Integration.
Behandlungsdauer:
Unbegrenzt je nach individueller Voraussetzung, Außenwohngruppe zwischen 1 bis 1½ Jahren.
Therapie:
Soziotherapie, Krisenintervention
Therapiestruktur:
Alltägliche wiederkehrende Aufgaben werden im Gruppenleben aktiv und kommunikativ bewältigt.
Die Eigenverantwortlichkeit wird in einer dreigliederigen Gruppenstrukturierung gefördert. Umsetzung der Ziele durch eine erweiterte Konzeption:
Behandlungsformen:
Soziotherapie durch therapeutische Gemeinschaft, Einzel- und Gruppen- gespräche, individuelle Förderung, Arbeitstherapie, Hirnleistungstraining, Freizeittherapie.
Qualifizierung der Mitarbeiter:
Dipl. Pädagoge, Dipl. Sozialarbeiter und Sozialpädagoge, Ergotherapeuten, Krankenschwester, Verwaltungsangestellte
Planungen:
Ambulante Betreuung für berufliche und gesellschaftliche Integration. Tagesstabilisierung der Lebens- und Wohnsituation.
Qualitätsmanagement:
Es wird nach einem Qualitätsmanagement in Anlehnung an DIN-EN-ISO 9001 gearbeitet.
Im Verbund arbeitende Einrichtungen:
Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer, Kreiskrankenhaus in Lüdenscheid, Gesundheitsamt Hagen
Leitung:
Theresa Komander-Koschinsky, Dipl.-Päd.
Information und Aufnahme:
Matthias Krause, Dipl.-Soz. Päd
Uwe Eulenberger, Dipl.-Soz. Päd
Kosten- und Leistungsträger:
Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster (federführend),
Landschaftsverband Rheinland, Köln
Aus dem Konzept von Gut Sassenscheid:
„Die Hilfe erfolgt prozesshaft über einen langen Zeitraum hinweg unter Berücksichtigung der noch vorhandenen Ressourcen, Fähigkeiten und Möglichkeiten des Bewohners. Dabei gebietet die Achtung vor dem menschlichen Leben auch, zu akzeptieren, dass nicht alles möglich ist, und Probleme und Behinderungen zum menschlichen Leben gehören. Der Bewohner von Gut Sassenscheid soll bestmöglichst gefördert, aber nicht überfordert werden.
Die Soziotherapie begleitet die gesamte Langzeitphase. Sie wird nicht als eine bestimmte Therapietechnik verstanden, sondern hat die Förderung der selbstverantwortlichen Alltags- und Lebensplanung und der sozialen Integration zum Ziel. Das tägliche Zusammenleben der Bewohner wird von den Mitarbeitern des multiprofessionellen Teams begleitet und unterstützt. Es finden zweimal wöchentlich Kleingruppengespräche statt, in denen Alltags- und Beziehungsprobleme sowie deren Lösungsansätze erörtert werden. Bei Bedarf und auf Wunsch der Bewohner finden Einzelgespräche statt oder Besprechungen in der Großgruppe, die alle Bewohner und Mitarbeiter umfasst.
Die Außenwohngruppe ist eine Wohngemeinschaft für chronisch suchtkranke Frauen und Männer außerhalb der Einrichtung Gut Sassenscheid.
Die Bewohner haben bereits Bewältigungsstrategien erlernt und sind in der Lage, Verrichtungen des täglichen Lebens selbständig und ohne enge Betreuung auszuführen. Die Außenwohngruppe bietet den Bewohnern einen Rahmen, in dem ein höheres Maß an Verantwortung für sich selbst und die Bewohnergruppe erforderlich ist als in der vollstationären Betreuung. Sie ist ein Trainingsfeld, das zum Einen das Ausprobieren der erlenten Strategien fördert und zum Anderen aber auch bei Krisen eine schützende und stützende Funktion hat.“
Klosterweg 1 • 83629 Weyarn
Tel.: +49(0)8020 906-0 • Fax: +49(0)8020 906-302
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Hauptgeschäftsstelle, Weyarn
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