Ordenswerke - Suchthilfe

Deutscher Orden

Suchthilfe - Stationäre Therapie Fachklinik Alpenland

Suchthilfe - Stationäre Therapie Fachklinik Alpenland

Rosenheimerstrasse 61

83043 Bad Aibling


+49 (0) 8061 936-33

+49 (0) 8061 936-499

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Indikationen:
Wir behandeln bei Erwachsenen stoffgebundene Abhängigkeitserkrankungen jeder Genese (ICD 10 F10-F19). Begleitende Doppeldiagnosen (Sucht und weitere psychische Störungen), körperliche Erkrankungen und Behinderungen werden ebenfalls behandelt. Die Kinder werden fachgerecht und liebevoll betreut.

Kontraindikationen:

  • schwere hirnorganische Störungen oder sonstige erhebliche Einschränkungen der intellektuellen Fähigkeiten
  • akute Psychosen
  • Pflegebedürftigkeit
  • akute Suizidalität

Zielgruppen:
Es können 92 Patienten, auch Paare und Mütter/Väter mit Kindern aufgenommen werden. Es besteht die staatliche Anerkennung nach §§ 35 und 36 BtMG. Die Erwachsenen sind in der Regel zwischen 18 und 45 Jahre alt, die Kinder zwischen 0 und 12 Jahren.

Aufnahme:
Wichtig ist die aktive Teilnahme der Patienten und eine zielgerichtete Kooperation mit allen Behandlern.
Die genauen Modalitäten erfahren Sie unter +49 (0) 8061 936-498

Kostenträger:
Federführender Kostenträger ist die LVA Oberbayern, weiterhin BfA, sämtliche Krankenkassen und die örtlichen Sozialhilfeträger.

Übergeordnete Behandlungsziele:

  • Körperliche Gesundung und Eingliederung in das Erwerbsleben
  • Die Förderung von Selbsthilfefähigkeiten, der Aufbau eines positiven Selbstwertes und die Festigung der Abstinenzmotivation
  • Aufbau von sozialen Fähigkeiten und soziale Wiedereingliederung
  • Regelung von Finanzen und Umgang mit Behörden
  • Aufbau von Freizeitverhalten
  • Beziehung zum Kind und Erziehung des Kindes verbessern

Klinikstruktur:
Sechs verschiedene Stationen sind unter einem Dach vereint. Die Aufteilung gliedert sich in Langzeit- (6 Monate) und Kurzzeittherapie (4 Monate), Mutter-Kindstation (bis zu 6 Monate), Aufnahmestation (2 Wochen), eine integrierte Adaptionsphase (4 Monate) und Wohnen mit Betreuung.
Die Aufnahmestation ermöglicht den Patienten, ihre aktive Rolle im therapeutischen Prozess zu bestimmen (Was kann ich tun?), das Behandlungsprogramm und die Klinik kennen zu lernen.
Die Struktur der Klinik ermöglicht sowohl eine Personenvielfalt (Team und Mitpatienten) als auch eine Angebotsvielfalt. Diese schlägt sich im Behandlungsprogramm nieder.

Behandlungsprogramm:
Die Behandlung findet im Setting einer therapeutischen Gemeinschaft statt.
Die medizinische Grundversorgung gewährleistet die Klinik, ggf. werden Fachärzte vor Ort einbezogen. Darauf abgestimmt ist die Anleitung zu gesundheitsorientiertem Sport (u.a. Gymnastik, Krafttraining, Volleyball, Fußball, Lauftraining). Abgestimmt mit Medizin und Psychotherapie findet die ressourcenorientierte Arbeitstherapie statt (u.a. Klinikrezeption, Küche, Schreinerei, Metallwerkstatt, Kunst und Kreativität, Garten, Bauarbeiten). Darauf aufbauend stehen Praktikumsplätze in umliegenden Firmen zur Verfügung. Das Ziel, zum Abschluss der Therapie über einen Arbeitsplatz zu verfügen, wird durch den wirtschaftlichen Standort der Klinik erleichtert.
Jedem Patienten ist von Anfang an ein fester Psych. Psychotherapeut/in und eine feste Therapiegruppe zugeordnet. Vor allem Gruppentherapie, Einzeltherapie, Rückfallprävention, Krisenintervention und der Einbezug von Angehörigen/ Freunden ermöglichen dem Patienten wichtige Selbsthilfefähigkeiten auszu-bilden (u.a. Rückfälle vermeiden oder stoppen, Probleme erkennen und lösen ) und die soziale Wiedereingliederung zu erreichen.
Mit Hilfe des Sozialdienstes können die Finanzen, Behörden- und Gerichtsahngelegenheiten geordnet und soweit wie möglich geklärt werden.
Es stehen vielfältige Freizeitangebote in der Region zur Verfügung (u.a. Radwege, Bergtouren, Schwimmbäder, Seen, Squash, Spaziergänge, Kino). Kirchliche Angebote können ebenfalls wahrgenommen werden. Auf der Mutter-Kindstation werden die Kinder von einer Erzieherin und einer Hauswirtschafterin fachgerecht und liebevoll betreut. Die Mütter werden von der Psychotherapeutin in ihrer Beziehung zum Kind und in ihrer Erziehung unterstützt.

Netzwerk:
Therapieverbund Oberbayern

Leitung:
Ärztliche Leitung
Dr. Max Braun MPH, Facharzt für Nervenheilkunde und Psychotherapie

Therapeutische Leitung
Alain Cullmann, Psychologischer Psychotherapeut, Dipl. Psychologe


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Tel.: +49(0)8020 906-0 • Fax: +49(0)8020 906-302

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