Aufnahme/Indikationen:
Polytoxikomanie, Frauen und Männer
ab 18 Jahren, Paarbehandlung.
Behandlungsplätze:
24 (stationär)
Behandlungsdauer:
90 Tage, mit ambulanter Anschlussbehandlung.
Behandlungsziele:
Selbstbestimmtes Leben ohne Suchtmittel, Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, Fähigkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung.
Behandlungsformen:
Einzel- und Gruppentherapie, Bezugsgruppen.
Psychotherapie:
Integratives Konzept, systemische Orientierung unter Integration anerkannter Therapieverfahren wie Kurzzeittherapie (de Shazer), Integrative Gestalttherapie, Kognitive Therapie,tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Therapiestruktur:
Offenes außenorientiertes Konzept, Ressourcen-, Lösungs- und Patientenorientierung.
Kosten- und Leistungsträger:
BfA (federführender Leistungsträger), LVA, Krankenkassen
Behandlungsverbund:
Entgiftungsstation „Count Down“, Übergangseinrichtung, Ambulante Therapie, Betreutes Wohnen „NODRAX“
Leitung:
Gesamtleitung:
Claudia Huhmann, Dipl.Päd. / Kinder- u. Jugendlichen-Psychotherapeutin
Ärztliche Leitung:
Michael Seebaß, Psychiater und Psychotherapeut
Information für Therapieinteressierte:
Jutta Nießbach, Claudia Huhmann
Tel. +49 (0) 30 8068841-0
Aus dem Konzept von Haus Collignon:
"Das Behandlungskonzept ist speziell auf die verkürzten Therapiezeiten abgestimmt. Es ist intensiv, doch nicht überfordernd. Die Einzeltherapie bildet einen zentralen Bestandteil der Kurzzeittherapie. Zu den weiteren Angeboten gehört außerdem ein vielfältiges und differenziertes Gruppenprogramm. Jeder Patient bekommt einen festen Bezugstherapeuten, der bis zum Abschluss den stationären Therapieprozess begleitet. Den Gebrauch von Suchtstoffen sehen wir als missglückten Lösungsversuch, mit den Problemen des Lebens zurechtzukommen. Suchtmittel werden überwiegend als Ersatz für menschliche Beziehungen und für entgangene Lebensfreude konsumiert. Dabei ist die Art der Droge von nachgeordneter Bedeutung.
Die Kurzzeittherapie unterstützt bei der schrittweisen Umsetzung realistischer und bedeutungsvoller Ziele, die aus der Sucht herausführen. Dabei stehen die Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen im Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit erfolgt auf kooperativer Basis. Die Patienten gestalten von Anfang an den Therapieprozess aktiv mit. Anhand selbstgesetzter Ziele werden neue Lösungen entwickelt und erprobt. Der Therapeut versteht sich vornehmlich als Moderator, der den Patienten in die Lage versetzt, später selbst die richtigen Entschei-dungen für sein zukünftiges Handeln zu treffen.
Das Gruppenleben bietet einen gesunden Kontrast zum üblichen Drogenalltag. Jeder kann sich ausprobieren, neue Kräfte mobilisieren, Grenzen wahrnehmen, Spaß haben und Solidarität erleben. Durch gemeinsame Aktivitäten und die Übernahme von neuer Verantwortung wird das Selbstbewusstsein gestärkt.
Nach Abschluss der Therapie im Haus Collignon schließt sich eine längerfristig angelegte „Ambulante Therapie“ an. Das Erreichte kann dann im Alltagsprozess stabilisiert und weiter eingeübt werden. Weitere Angebote sind: Betreutes Wohnen, Nachsorge, sowie Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten."
Klosterweg 1 • 83629 Weyarn
Tel.: +49(0)8020 906-0 • Fax: +49(0)8020 906-302
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Hauptgeschäftsstelle, Weyarn
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