Ordenswerke - Suchthilfe

Deutscher Orden

Suchthilfe - Stationäre Therapie Extertal

Suchthilfe - Stationäre Therapie Extertal

Sternbergerstraße 15

32699 Extertal


+49 (0) 5262 9465-0

+49 (0) 5262 9465-15

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Aufnahme/Indikationen:

  • Polytoxikomanie
  • Medikamentenabhängigkei
  • Männer und Frauen, im Alter von 18 bis 40 Jahren

Behandlungsplätze:
30

Behandlungsziele:
Suchtmittelabstinenz, Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, Verbesserung der psychosozialen Kompetenz, Entwicklung eines eigenverantwortlichen und selbstständigen Lebens.

Behandlungsdauer:
In der Regel 26 Wochen, Auffangbehandlung 8-16 Wochen

Behandlung:

  • Therapeutische Gemeinschaft, Hilfe zur Selbsthilfe und Eigenverantwortung. Integrativer Ansatz, der unterschiedliche psychotherapeutische Verfahren einbezieht
  • Einzel- und Gruppentherapie, Indikationsgruppen, Familiengespräche.
  • Freizeitgestaltung.
  • Ergänzend Entspannungsverfahren, Qui Gong, Akupunktur.
  • Nach einer Eingewöhnungsphase individuelle Therapieplanung.
  • Langjährige Erfahrung in der Behandlung suchtmittelabhängiger Migranten.

Arbeitsmedizinische Rehabilitation:
Projektbezogene Arbeitstherapie in Schreinerei, Metallwerkstatt, Garten, Tierhaltung, Fischzucht. Angeleitete Betriebspraktika.

Im Verbund arbeitende Einrichtungen:
Enge Kooperation mit den Beratungsstellen und Psychiatrischen Kliniken (qualifizierte Entgiftung) der Region, mit den Adaptionseinrichtungen in Westfalen sowie im Rheinland.

Leitung:

Therapeutische Leitung:
Jens Flassbeck

Ärztliche Leitung:
Dr. med. Inge Radke

Information und Aufnahme:
Stephanie Kirchhoff, Dipl. Sozialpädagogin

Leistungsträger:
LVA Westfalen (federführend), LVAen, Bundesknappschaft, Seekasse, Krankenkassen, überörtliche Sozialhilfeträger.

Aus dem Konzept der Fachklinik Extertal:
„Im Rahmen der therapeutischen Gemeinschaft arbeiten wir mit einem ganzheitlichen, ressourcenorientierten Ansatz. Orientiert an Vorstellungen der humanistischen Psychologie/Psychotherapie, steht die Förderung des Einzelnen im Vordergrund. Neben der Psychotherapie (Gruppen- Einzeltherapie, Familiengespräche) betrachten wir Arbeitstherapie und Freizeitgestaltung als wichtige Lernfelder, werden diese als gleichrangige Bereiche der Therapie gesehen.
Im Verlauf der Behandlung fördern wir die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Lebens- und Suchtgeschichte, die Entwicklung von Verhaltensalternativen zum Drogenkonsum und eine realistische soziale und berufliche Zukunftsplanung.
Grundlage der therapeutische Gemeinschaft ist das Zusammenleben in der Gruppe, die gemeinsame Organisation des Alltags und der Arbeit. Dies ist zu sehen unter dem therapeutischen Anspruch der größtmöglichen Selbstbestimmung, Selbstversorgung. Es ermöglicht dem Klienten lange verschüttete Ressourcen zu aktivieren, sich über neue Erfahrungen zu stabilisieren. Der Klient erfährt sich hier im Wandel vom „passiven Versorgungsempfänger“ zum „aktiven Mitgestalter“. Dies nicht nur im Rahmen der Gemeinschaft sondern auch des eigenen, individuellen Veränderungsprozesses. Wir verstehen Veränderung als dynamischen Prozess, der die Entascheidung und den Willen zur Abstinenz voraussetzt, aktive Mitarbeit erfordert.“


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Tel.: +49(0)8020 906-0 • Fax: +49(0)8020 906-302

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