Ordenswerke - Suchthilfe

Deutscher Orden

Suchthilfe - Stationäre Therapie Villa unter den Linden

Stationäre Therapie Villa unter den Linden

Weinbergstraße 9

65931 Frankfurt/Main


+49 (0) 69 37-3111

+49 (0) 69 37-4286

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Aufnahme/Indikationen:

  • Drogenabhängige Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 55 Jahren
  • Substitutionsgestützte Behandlung
  • Behandlung von Patienten mit Doppeldiagnosen (behandlungsbedürftige zusätzliche seelische Erkrankungen, u. a. Psychosen und Borderline-Störungen)
  • Behandlung schwangerer Frauen über die Geburt des Kindes hinaus

Behandlungsplätze:
32

Behandlungsziele:
Berufliche und soziale Rehabilitation, Entwicklung realistischer Perspektiven für ein suchtmittelfreies Leben durch Förderung einer stabilen Identität und der körperlichen, geistigen und seelischen Leistungsfähigkeit.

Behandlungsdauer:
Kernphase der Entwöhnungsbehandlung maximal 6 Monate. Anschließende Adaption möglich.

Psychotherapie:
Integrativer Ansatz unter Einbeziehung bewährter Psychotherapieverfahren wie Verhaltenstherapie, Gestalttherapie, Hypnotherapie, systemische Ansätze.

Therapiestruktur:
Stufentherapie: Vier Wochen Eingewöhnung, Intensivphase, Adaptionsphase.

Im Verbund arbeitende Einrichtungen:
Enge Kooperation mit Psychiatrischen Kliniken, Drogenberatungsstellen, Nachsorgeeinrichtungen, Ausbildungseinrichtungen, mit dem Arbeitsamt Frankfurt und anderen.

Oualitätsmanagement:
Zertifiziert nach DIN-EN-ISO 9001-2000

Leitung:
Johannes Rinnert
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Suchtmedizin und Notfallmedizin

Stellvertretende Leitung:
Louisa Bouzelha
Dipl.-Sozialarbeiterin, Sozialtherapeutin/Suchttherapeutin-Verhaltenstherapie

Federführender Leistungsträger:
DRV Hessen

Aus dem Konzept der Villa unter den Linden:
„Entsprechend der therapeutischen Grundlagen der stationären Rehabilitation bei Drogenabhängigkeit kann festgestellt werden, dass neben den sozialwissenschaftlichen Gesichtspunkten der Suchtmitteldistribution und Sanktion das Krankheitsgeschehen der Suchtmittelabhängigkeit den Menschen in seiner ganzen Person betrifft. Dies bedeutet, dass es nicht nur den Körper, sondern auch das gesamte seelische und geistige Erleben und Verhalten des Einzelnen in Bezug auf sich, aber auch in Bezug auf seine soziale Eingebundenheit (Partner, Familie, Gesellschaft) beeinflusst. Hier gilt es, sowohl die gestörte Persönlichkeitsentwicklung der Drogenabhängigen unterschiedlicher Genese, als auch die verselbstständigten süchtigen Verhaltensweisen in den diagnostischen und therapeutischen Prozess einzubeziehen. Entsprechend ganzheitlich ist unser therapeutischer Ansatz. Sucht ist als chronische Erkrankung zu verstehen, Rückfälle als Teil der Erkrankung anzuerkennen. Aufgabe ist es, individuelle Ziele gemeinsam mit den Patienten zu erarbeiten, die es während der stationären Behandlung zu erreichen gilt.
Voraussetzung für eine ganzheitliche, an der individuellen Problematik wie auch dem sozialen Kontext orientierte Vorgehensweise ist eine sorgfältige und umfangreiche Analyse physischer, psychischer und sozialer Komponenten im individuellen Fall mit dem Ziel, Abhängigkeitsstrukturen für Therapeut und Klient transparent werden zu lassen, um eine Basis für Verhaltensänderungen zu finden. Süchtiges Verhalten wird in diesem Zusammenhang immer auch als ein finales, das heißt zielgerichtetes Verhalten verstanden; und es gilt herauszufinden, welche Funktionalität der Droge bei der Bewältigung welcher Entwicklungsaufgaben eingeräumt wurde.
Demzufolge ist in unserer diagnostischen und therapeutischen Arbeit nicht nur die Frage nach dem ‚Woher‘, sondern auch die Frage nach dem ‚Wozu‘ des Symptoms Sucht von zentraler Bedeutung, .....“


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